kuechebetriebsunterhaltgärtnereimalereisiebdruckcarosserie-lackierercarosserie-spenglerautowerkstatt

Der Aufenthalt in der Beobachtungsstation dauert in der Regel sechs Monate und ist unterteilt in zwei Zeitabschnitte. Die ersten drei Monate verlaufen nach einem standardisierten Verfahren und enden mit einer Zwischenbesprechung, an welcher alle Beobachtungen zusammengetragen und ausgewertet werden. Es nehmen der Jugendliche, seine Eltern, die einweisende Stelle, der Werkschullehrer, der Psychiater, die Bezugsperson und der Leiter der Beobachtungsstation teil. Die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich psychosozialem Status, Bildungsstand, Ausbildungsfähigkeit, sozialem Verhalten, Ressourcen und Veränderungspotential der Jugendlichen bilden die Grundlage für die zweite Phase. Diese wird sehr individuell gestaltet. Es werden gezielt verschiedenste mögliche Settings ausprobiert. In dieser Phase wird bereits an der sich abzeichnenden Anschlusslösung gearbeitet.

Strukturieren – Motivieren – Abklären

Umfassende prozessorientierte Situations- und Ressourcenabklärung in den Bereichen Sozialverhalten, psychologisch-psychiatrischer Status, Schulstand und Ausbildungsmöglichkeit (Psychiatrische Diagnostik, testpsychologische Abklärung, somatische Abklärung, schulische und berufliche Leistungsabklärung).

Die Jugendlichen sollen in ihrer Lebenssituation stabilisiert werden. Eine soziale und schulische respektive berufliche Zukunftsperspektive soll zusammen mit den Jugendlichen erarbeitet und deren Umsetzung nachhaltig vorbereitet werden. 

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